Kolpingsfamilie Sommerau  

Kolpingsfamilie Sommerau

Kolpingstrickkreis


Über 650 Decken für Hilfsbedürftige gestrickt!

Der Sommerauer Strickkreis wurde im Jahr 1992 von Rosa Pfeifer gegründet. Von 1992 bis 2002 haben sich acht bis zehn Frauen einmal in der Woche im Winter im alten Kindergarten getroffen und Quadrate (Lappen bzw. Fleckerl) gestrickt.

Maria Schmitt hat dann diese Lappen zu einer Decke zusammengenäht. Rosa Rück hat immer für Wolle gesorgt, auch hat sie mehrere dünne Fäden zu einem Wollfaden zusammengewickelt. Pfarrer Halk konnte in diesen 10 Jahren ca. 500 Decken über Würzburg (Aussätzigenhilfswerk) als Spende in die DRITTE-WELT für Leprakranke bringen.

 

Seit 2002 treffen wir „Strickfrauen“ uns von Oktober bis Mai jeden zweiten Montag im Kolpingraum im Gemeinschaftshaus Sommerau. Wir sind ca. 10 Frauen, die sich im Kolpingraum regelmäßig einfinden. Unterstützung erhalten wir aber auch von „Heimstrickerinnen“ aus Wildensee und Eschau. In geselliger Gemeinsamkeit stricken wir weiter fleißig Lappen. Diese werden nun von Kurt Wiegand zu Decken zusammengenäht und von Christel Völker werden die Decken umhäkelt.

Von 2002 bis 2004 sind so 105 Decken gestrickt worden. Am 23. Januar 2005 veranstalteten wir einen Basar bei Kaffee und Kuchen (Bildergalerie). Es wurden gestrickte Kleinteile (Topflappen, Höschen, …), unsere Decken und Artikel vom Dritte Weltladen verkauft.

 

Den Erlös von 460,- € konnten wir als Spende an „DAHW“ (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., Würzburg) überweisen. Die DAHW betreut rund 100.000 Lepra-Patienten in mehr als 40 Ländern.

Bis September hatten wir schon wieder 27 Decken und 30 Höschen gestrickt. Diese verpackten Christel, Gertraud und Resi in Kartons, die dann im Oktober, nach Rücksprache mit Erhard May vom Kolpingwerk Würzburg, zusammen mit den „süßen Päckchen“ nach Rumänien in Kinderheime und Krankenhäuser gebracht wurden.

Im Januar 2006 veranstalteten wir unseren 2. Leprabasar (Bildergalerie). Hier konnten wir diesmal einen Erlös von 700,- € erzielen. Mit diesem Geld unterstützt das DAHW verschiedene medizinische und soziale Projekte in mehreren Ländern.

Auf einen Hinweis im Sonntagsblatt stellte Maria Rück eine Verbindung zum Clarentiner-Kloster mit Bruder Karl-Heinz Geyer her. Die Clarentiner riefen zu Wolldeckenspenden auf. Daraufhin brachten Kurt und Christel 16 Decken nach Würzburg ins Clarentinerkloster. Im Kloster werden die Decken gesammelt und von Zeit zu Zeit per LKW-Transport nach Weißrussland zu Krebsstationen oder nach Rumänien in Waisenhäuser gebracht.

Bei diesem ersten Treffen sagte Bruder Karl-Heinz, es werden auch gestrickte Socken und gute Kleidungsstücke benötigt. Daher wird der Strickkreis in Zukunft auch Socken stricken und gute Kleidungsstücke sammeln und Bruder Karl-Heinz zur Verfügung stellen. In unserer geselligen Runde freuen wir uns immer wieder auf neue aktive Strickerinnen. Schaut doch einfach einmal vorbei oder informiert Euch bei Resi Feser oder Christel Völker!